Herzlich Willkommen auf der

Pleisenhütte,1757m

Schutzhütte| Pleisenhütte | Scharnitz

Die Pleisenhütte ist eines der schönsten Ausflugsziele in der Umgebung von Scharnitz, der Olympiaregion Seefeld-Leutasch sowie der Alpenwelt Karwendel.

Für Reservierungen in der Sommersaison erreichen Sie uns unter

0043/664/9158792,

Anfagen per Mail können wir leider nicht beantworten!

Location

Click to display map

Your IP address will be sent to Google Maps.

Hinterautalstr. 233, 6108 Scharnitz, Austria

Make your reservation

+436649158792

Our opening times

Monday
closed
Tuesday
closed
Wednesday
closed
Thursday
closed
Friday
closed
Saturday
11:00 AM – 05:00 PM
Sunday
11:00 AM – 05:00 PM

Available payment options

About Us

Aktuell

Corona

Wir haben ab dem 16.5. an den Wochenenden und Feiertagen bei Schönwetter von 11 bis 17 Uhr geöffnet!

Die Pleisenhütte

Die Pleisenhütte

Wissenswertes

Die Pleisenhütte wurde 1953 von Toni Gaugg (Pleis´n Toni) unter Mithilfe von Freunden auf einer Seehöhe von 1757m errichtet. Ziel war es einen Stützpunkt zum Höhlenforschen zu haben. Im Gebiet der Pleisenspitze wurden 15 Höhlen mit erforscht. In der Vorderkarhöhle, welche unweit der Hütte auf 1848m liegt, fand der Pleisn Toni 1951 das vollständig erhaltene Skelett eines Elchkalbs, mit dem durch Untersuchungen festgestellten Alter von 2000 Jahren. Dieser Fund gilt in Tirol als einzigartig und daher besonders wertvoll. Das Skelett ist im Infozentrum in Scharnitz ausgestellt.

1953 initiierte Toni Gaugg aus Dank für die gesunde Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft Ende 1949 zuerst die Errichtung eines Gipfelkreuzes auf der Birkkarspitze, 2749m, dem höchsten Berg des Karwendelgebirges, bevor er im August mit dem Bau der Hütte begann. Zuerst mussten die Latschen gerodet werden, da es sich an der Stelle wo die Hütte steht um eine schier undurchdringliche Wildnis handelte, danach wurden Steine übereinandergeschlichtet, Bäume gefällt und entastet, händisch zum Bauplatz gebracht und schließlich in russischer Blockbauweise, die Toni in der Gefangenschaft erlernte mit einander verbunden. Bemerkenswert ist, dass jegliche Art von Baumaterialien wie Bretter, Fenster, Türen, Dachpappe, Kaminsteine usw. zu Fuß von Scharnitz heraufgetragen werden mussten, da es zu dieser Zeit noch keinen Fahrweg gab. Im Herbst 1953 war schon das Dach auf der Hütte, sodass Toni bereits den ersten Sylvesterabend auf „seiner“ Hütte verbringen konnte. 1954 wurde fleißig weitergebaut, und so kam es, dass die Hütte schon im Sommer von den ersten Gästen besucht wurde.

Bis im Jahr 1969 der Weg zur Hütte fertiggestellt wurde, mussten auch alle Getränke und Lebensmittel im Rucksack, der bis zu 70kg schwer war zur Hütte getragen werden. Auch heute wird die Hütte im Winter noch zu Fuß versorgt, da es aus verschiedenen Gründen nicht erlaubt ist, den Weg im Winter mit einem Fahrzeug zu befahren.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Hütte mehrmals erweitert. Der westliche Anbau diente seit mehr als hundert Jahren im Gleirschtal als Unterkunft der Trifter, die auf dem Wasserweg das Holz aus den Tälern brachten. Die Hütte wurde im Tal abgebaut und darf hier heroben weiterexistieren.

Neben seinen Tätigkeiten als Bergrettungsmann und Lawinenhundeführer machte Toni auch noch die Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Schiführer, denn das Bergsteigen war immer schon ein wesentlicher Bestandteil seines Lebens. Um den Kursgruppen möglichst interessante Einblicke in „sein“ Karwendel geben zu können, legte er den Höhenweg von der Pleisenhütte zum Karwendelhaus an. Diese alpine Route mit ca. 8 Stunden Gehzeit zeigt die Berge des vorderen Karwendelhauptkammes von seiner schönsten und ruhigsten Seite. Auch seine spätere Ehefrau Tamara war 1970 Teilnehmerin einer in ihrem speziellen Fall sehr treffend genannten „Unvergesslichen Ferienwoche im Karwendel“. Aus dieser Ehe kamen 3 Kinder, wovon 1992 Sohn Siegfried bei der Bewirtschaftung der Hütte zur Hand ging. 2001 kam Ehefrau Andrea mit auf die Hütte.

Der Blick auf der Sonnenterrasse reicht vom Großen Bettlwurf im Osten bis zur Passeierspitze im Westen, die mit 3000m der höchste Berg der Lechtaleralpen und zugleich der einzige 3000er der nördlichen Kalkalpen ist. Im Süden sieht man das Zuckerhütl, es ist mit 3505m der höchste Berg der Subaier Alpen, um nur einige Berge der 8 Gebirgsgruppen zu nennen, die von der Pleisenhütte aus zu sehen sind. Die in ca. 2 Sunden erreichbare Pleisenspitze mit 2569m ist ebenfalls ein herrlicher Aussichtsgipfel. Bei guten Sichtverhältnissen sieht man von München über Großglockner, Großvenediger bis zur Zugspitze. Besonders schön ist eine Skitour zur Pleisenspitze. Der relativ lawinensichere Berg ist vor allem durch die auch im Winter an den Wochenenden geöffnete Hütte zum beliebten Ziel für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer geworden. Für diejenigen, die eine Übernachtung auf der Hütte bevorzugen, sei es um eine Bergtour auf zwei Tage aufzuteilen, einem Geburtstagsfest einen besonderen Rahmen zu verleihen oder einfach einen gemütlichen Hüttenabend in der einmaligen Bergwelt zu erleben, stehen Zimmerlager mit 5,7,8 u. 13 gepflegten Schlafplätzen für insgesamt 40 Personen zur Verfügung.

Tourenmöglichkeiten

Höhenweg

Von der Pleisenhütte führt ein traumhaft schöner Höhenweg zum Karwendelhaus! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Grundvoraussetzungen!

Tourenmöglichkeiten

Gipfel

Die 2569m hohe Pleisenspitze ist sowohl im Sommer zu Fuß als auch im Winter mit Tourenski oder Schneeschuhen ein sehr lohnendes Ziel.

Die 2541m hohe Larchetkarspitze ist etwas für erfahrene Alpinisten.

Nachbarhütten

Karwendelhaus

erreichbar über den Toni Gaugg Höhenweg

Our services

Everything at a glance

Twitter_Logo_Blue